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Kameraequipment für den Urlaub – Was alles in die Tasche muss

Steffi steht auf dem Gratlspitz und betrachtet Bilder auf der Kamera.

Urlaubszeit bedeutet für Fotografen jeweils Zeit, um nachzudenken und Entscheidungen zu treffen. Was soll in die Fototasche? Was muss zwingend mit? Was kann daheimbleiben? Ich gebe dir einige Tipps, damit nichts Wichtiges Zuhause vergessen geht und du dein Kameraequipment für den Urlaub bereit hast.

Zuerst solltest du für dich entscheiden, ob du ultraleicht unterwegs sein möchtest, oder ob die Kameraausrüstung ein wenig schwerer sein darf. Soll es leicht sein, nutze dein Smartphone. Ansonsten sei bereit, einige Kilos mit dir herumzutragen.

Die Kamera – Ohne geht es nicht

Was unbedingt mit muss, ist eine Kamera, logisch. Wenn du anstatt einer Spiegelreflex zu einer Systemkamera, wie einer Sony Alpha 7RII greifst, sparst du schon einmal einige Gramm. Wenn dir ein APS-C Sensor reicht, kannst du auch noch eine Nummer kleiner gehen und die Alpha 6000, 6300 oder 6500 einpacken. Dann bist du schon einmal kompakt unterwegs. Wir haben jeweils die Alpha 7RII sowie die Alpha 6500 aus dem Hause Sony dabei.

Eine Zeiss Festbrennweite an einer verregneten Sony Alpha 7II.

Objektive – Nicht alle müssen mit

Was deine Fototasche schwer macht, sind Objektive. Zumindest, wenn du hochwertige, lichtstarke Objektive benutzt. Ich empfehle dir daher im Vorfeld zu überlegen, was du fotografieren willst. Bist du ein Landschaftsfotograf, nimm ein 16-35 Weitwinkel-Zoomobjektiv mit. Wir haben jeweils das 16-35 G Master (*Amazon Affiliate Link) dabei. Komplettiere es mit einem 70-200 Tele-Zoom und du bist ready to go. Bist du mehr der Allrounder, dann schnapp dir einfach ein 24-70. Dies sollte ausreichend sein. Wir haben auch hier das G Master von Sony dabei. Wenn du gerne Menschen fotografierst, kannst du auch mit einer 85er oder 90er Festbrennweite operieren. Für Street-Photography sind auch 35 oder 50mm Objektive super.

Das G Master 24-70 liegt auf dem Rucksack

Stative – Es soll ja stabil sein

Auf jeden Fall empfehle ich dir ein Stativ einzupacken. Wenn es einigermassen klein und dennoch stabil sein soll, greife zum Joby Gorillapod Focus. Darf es grösser sein, empfehle ich dir das MeFOTO Roadtrip (*Amazon Affiliate Link) oder das MeFOTO Globetrotter (*Amazon Affiliate Link). Beide in der Karbonvariante, da sie so ein wenig leichter aber dennoch unheimlich stabil sind. Du wirst das Stativ zu schätzen wissen, wenn du längere Belichtungszeiten einsetzen musst. Schnapp dir einfach ein richtig gutes Stativ und nicht einfach eine Billigvariante aus dem Elektronikmarkt.

Die Sony Alpha 6500 auf dem MeFoto Roadtrip.

Kleinkram – Auch der muss mit

Besonders wichtig ist eine SD-Karte auf Ersatz. Du weißt nie, wenn deine SD Karte einmal nicht mehr mitmacht. Dann ist es gut, Ersatz dabei zu haben. Gleiches gilt für Akkus. Generell kannst du davon nie genug haben, vor allem, wenn du mit der Sony Alpha 7-Serie oder der Alpha 6000, 6300 oder 6500 fotografierst. Pack genug ein, es wird sich lohnen. Wir haben jeweils rund zehn Akkus dabei, welche wir in ein grünes und rotes Säckchen packen. Grün für die vollen Akkus, rot für die leeren Akkus.

Essentiell ist zudem ein Putzset inklusive Blasebalg. Die Linse wird schnell einmal dreckig.

Nie verkehrt sind zudem ND-, zirkulare Pol- und Verlaufsfilter.

Der geöffnete Booq Fotorucksack im Einsatz.

Empfehlen würde ich dir zudem einen Laptop sowie eine externe Festplatte, um die Bilder bei der Reise schon zu sichern. Wir benutzen MacBooks sowie externe Festplatten von Samsung mit dem Namen T3 in den Varianten 500GB und 1TB.

Das ist es. Mit diesem Kameraequipment für den Urlaub bist du gut gerüstet und kannst so gut wie jede fotografische Situation lösen. Sofern du manuell fotografieren kannst natürlich. Falls du diesbezüglich noch Nachholbedarf hast, empfehlen wir dir unseren Einsteiger Crash-Kurs in die Fotografie, welcher dich rausholt aus der Automatik und die Grundlagen lehrt, um manuell fotografieren zu können.

 

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