Sony Alpha 7R IV — Was bietet die Kamera

Die fünf schönsten Fotospots in Namibia

Ein Springbock mit wunderschönem Hintergrundlicht.

Namibia ist ein Traum für Fotografen. Das afrikanische Land hat alles, um das Fotografenherz höher schlagen zu lassen und begeistert mit wunderbaren Landschaften und einer unglaublichen Tierwelt. Mit der Kamera in der Hand könnte man monatelang in diesem Land verweilen. Da die meisten aber nur wenige Wochen oder Tage aufwenden können, haben wir die schönsten Foto-Spots für Namibia zusammengetragen.

Vorab sollte erwähnt werden, dass man in Namibia teils weite Distanzen zurückgelegt werden müssen und die Foto-Sujets daher gut geplant sein sollten. Dazu kommt, dass man teils in speziellen Unterkünften übernachten muss, welche sich im jeweiligen Park befinden. Ansonsten ist es unter Umständen nicht möglich, die grossartigen Lichtstimmungen rund um die Blaue Stunde und die Goldene Stunde einzufangen.

Deadvlei – Ein Fotospot wie von einem anderen Planeten

Die Salzpfanne mit ihren abgestorbenen Bäumen ist zweifelsohne der Fotospot schlechthin in Namibia. Die verschiedenen Formen der Baumstämme bieten schier unendliche Möglichkeiten für kreative Fotos. Wenn man dann noch in den Genuss von speziellem Licht kommt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Besonders schön sind natürlich Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Ebenso gelingen fantastische Bilder, wenn sich die Sonne über die Dünen schiebt. Wer an eine Sonderbewilligung kommt, der kann hier in der Nacht fotografieren und so ein ganz besonderes Bild mit nach Hause nehmen. 

Deadvlei in Namibia

Die Dünen von Sossousvlei und der Namib-Wüste

Dünen haben ihren ganz eigenen Reiz, vor allem zu Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang, wenn die Sonne tief steht und dadurch ein wunderbares Licht-Schatten-Spiel entsteht. Die grössten Dünen der Welt finden sich in Sossousvlei. Dementsprechend gross ist der Ansturm. Mit einem Super-Tele können kreative Bilder geschossen werden. Noch spektakulärer aber ist es, sich seine ganz eigene Düne zu suchen. Dies ist beispielsweise in der Namib-Wüste möglich. Auf dem Grundstück der Gondwana Namib Desert Lodge beispielsweise, kann man sich Fat-Bikes mieten und damit losdüsen. Wenn man ein wenig rumfährt, findet man schnell eine Düne für sich alleine und kann so fantastische Fotos schiessen.

Sonnenaufgang im Dunestar Camp.

Auch eine Nacht im Dune Star Camp kann einem zu traumhaften Bildern verhelfen. Das Camp steht auf Dünen fernab von Zivilisation. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, kannst du gerne den Blog «Dune Star Camp – Schlafen unter den Sternen Namibias» lesen. Diese Nacht gehört zu den Highlights unserer Namibia-Reise.

Das Bett auf dem Balkon im Dune Star Camp.

Nun aber zurück zu den Fotospots.

Spitzkoppe – Die schönsten Felsformationen Namibias

Wem felsige Gegenden gefallen, der wird die Region rund um Spitzkoppe lieben. Die schroffen Felsen bilden ganz besondere Formationen. Die berühmteste davon ist der Natural Arch, ein Steinbogen, der bei Gegenlicht und dem richtigen Standpunkt ein unheimlich schönes Motiv abgibt. Wer diesen Spot voll und ganz auskosten möchte, der bleibt am besten über Nacht und mietet sich den Camping-Stellplatz Nummer 5, welcher sich direkt vor dem Natural Arch befindet.

Um den Natural Arch in seiner vollen Schönheit abbilden zu können, wird ein Weitwinkel-Objektiv empfohlen. Wir würden zu einer 14 mm Brennweite raten. Leider hatten wir dieses Objektiv nicht dabei, weshalb der Bogen nicht so wirkt, wie er eben wirken könnte.

Ein Bogen geformt aus einem Felsen beim Spitzkoppen-Massiv.

Löwen, Geparden und Elefanten

Namibia wird zwar nicht primär wegen der Tierwelt bereist, jedoch hat das Land einiges zu bieten. Im Etosha Nationalpark beispielsweise finden sich vier der Big-Five – nur die Büffel fehlen. Wer Glück hat sieht sogar eines der stark gefährdeten Black Rhinos (Spitzmaulnashörner). Manchmal lassen sich Jagdszenen beobachten. Springböcke tragen Revierkämpfe aus und die schwarz-weissen Zebras sorgen für einen besonderen Hingucker. 

Ein vom Sonnenuntergang illuminiertes Zebra im Etoscha Nationalpark.

Dieser Park gehört absolut auf die Must-see Liste. Am besten fährt man mit dem eigenen Auto durch den Park, damit man bei den Tiere so lange verweilen kann, wie man möchte oder aber bis man ein tolles Bild hat.

Ein faulenzender Löwe im Erindi Nationalpark.

Quiver Tree Forest – Köcherbäume im speziellen Licht

Nicht zu vergessen gilt es die Köcherbäume nahe Keetmanshoop. Die Bäume selber finden sich zwar verstreut über Namibia hinweg. Hier steht aber ein ganzer Wald davon. Bei Gewitterstimmung oder auch in der Nacht lassen sich hier ganz besondere Fotos zaubern. Man sollte aber unbedingt genug Zeit mitbringen, um sich so richtig mit diesem Spot auseinandersetzen zu können. Die richtige Aufnahmeposition zu finden kann ein wenig dauern.

Dieser Top-Fünf-Auszug steht beispielhaft für ein umwerfendes Land. Selbst wer diese Spots aussenvor lässt, wir unzählige Fotomöglichkeiten in Namibia finden. Auch Nacht- und Astro-Fotografen kommen hier in den Neumondphasen voll auf ihre Kosten, denn in Namibia gibt es so gut wie keine Lichtverschmutzung.

Köcherbäume in Namibia.

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