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Ein Besuch beim Naturwunder Fishriver Canyon

Steffi blickt in den Fishriver Canyon.

Er gilt als eine der ganz grossen Attraktionen von Namibia und raubt den Besuchern den Atem: Der Fishriver Canyon im Süden des Landes. Der nach dem Grand Canyon in den USA zweitgrösste Canyon der Welt ist Pflicht in jedem Programm eines Namibia-Reisenden.

Hier, wo früher das Volk der San lebten, zieht es heute Tausende von Besuchern hin. Die bizarren Formen muten surreal an, als wäre dieser Canyon nicht von dieser Welt. Tiefe Furchen durchziehen die Schluchten und unten kann man, je nach Jahreszeit, sogar den Fishfluss sehen. Dieser führt aber meist nur wenig Wasser. Genug aber, dass hier, am Fusse des Canyons, sogar Bäume stehen und man immer wieder Wildpferde sehen kann, die sich einen Schluck aus dem natürlichen Nass gönnen.

Blick in den Fishriver Canyon an einem sonnigen Tag.

Über unbefestigte Pfade zum Canyon

Wer den Fishriver Canyon besuchen möchte, der steigt am besten in einer der Unterkünfte nahe Hobas ab. Wir wählten einst das Gondwana Canyon Roadhouse. Eine wunderbare Unterkunft, welche an eine wunderbar eingerichtete Garage erinnert. Gegessen wird neben alten Autos. Besonders gut ist, dass hier eine Tankstelle steht, an welcher man sein Auto wieder auftanken kann. Das letzte Mal wohnten wir in der Canyon Lodge von Gondwana. Übrigens das erste Hotel der Kette. Eine wunderbare Anlage in Mitten der schroffen Felsen des Canyons. Vom Pool aus kann man auf den Canyon blicken. Die Lodge könnte für einen Besuch beim Canyon nicht besser gelegen sein. Wer möchte, kann sogar zum Sonnenaufgang hinfahren. Entweder geht es per geführte Tour oder mit dem eigenen Wagen zu den Schluchten. Wer das eigene Fahrzeug nimmt, sollte hier besonders Vorsichtig fahren, denn die Strassen um den Canyon rum sind sehr steinig. Das Ticket für den Park gibt es in Hobas, der letzten Ortschaft vor dem Canyon.

Der Fishriver Canyon im Winter.

Eine Tour durch den Fishriver Canyon als besonderes Erlebnis

Wer ein wenig Zeit mitbringt, der kann sich eine Tour durch den Canyon buchen. Mit dem Zelt geht es in einer Gruppe runter in den Canyon. 80 Kilometer gilt es zu bewältigen. Wer mag, kann einen Umweg laufen und so die hundert Kilometer vollmachen. Fünf Tage und vier Nächte dauert die Tour. Es gibt aber immer wieder Leute, die schaffen es in vier Tagen und drei Nächten. Die Canyon-Tour kann nur in den Wintermonaten unternommen werden. Während des Sommers ist es zu heiss. Wer ohne Guide in den Canyon möchte, der muss sich in einer Gruppe von mindestens drei Personen zusammenschliessen. Tagestouren in den Canyon sind indes verboten.

Wer noch schneller durch den Canyon will, der meldet sich bei einem Ultralauf an, bei dem es ohne Pause einmal rennend durch den Canyon geht. Ganz schön taff, aber sicherlich ein unvergessliches Erlebnis.

Steffi unterhaltet sich beim Fishriver Canyon.

Verschiedene Viewpoints und Spaziermöglichkeiten

Beim Fishriver Canyon gibt es einige Viewpoints, welche einen wunderbaren Blick auf das Naturwunder bieten. Diese erreicht man am einfachsten mit dem Auto. Wer mag, kann aber auch dem Canyon entlang spazieren. Vom Hauptaussichtspunkt aus führt ein Weg am Rande des Canyons entlang. Ein sehr spezieller Spaziergang, der bestimmt in Erinnerung bleiben wird.

Auf jeden Fall lohnt es sich, am Morgen zum Canyon zu fahren, da dann die Temperaturen noch tiefer sind. Durch den Tag hindurch wird es sehr heiss, auch in den Wintermonaten.

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