Die Top-Highlights von Namibia

Stefan Tschumi

Stefan Tschumi

Stefan liebt es, die Welt zu bereisen und unvergessliche Momente mit der Kamera festzuhalten. Ach ja, Kaffee liebt er auch.

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Namibia erstreckt sich über eine Fläche von 824’116 Quadratkilometer. Um jede Ecke zu erkunden, bräuchte man bestimmt mehrere Monate. Weil wohl kaum jemand so viel Zeit aufbringen kann, haben wir unsere Highlights zusammengetragen.

Die höchste Düne der Welt

Big Daddy, so wird diese Düne genannt, ragt 325 – 380 Meter in die Höhe und umgibt, zusammen mit Big Mama und weiteren Dünen, den Deadvlei. Zu finden sind diese Dünen im Sossusvlei Park. Das Eingangstor befindet sich in Sesriem. Von da aus dauert die Fahrt ungefähr 45 – 60 Minuten. Ein guter Teil des Weges kann über geteerte Strassen zurückgelegt werden. Lediglich die letzten 5 Kilometer sind reine Sandpiste. Entweder beweist du da dein Können oder aber du steigst kurz davor auf den Shuttle um.

Wir sind mit einem Renault Duster 4×4 über die Sandpiste gebrettert. Bei der Hinfahrt lief alles glatt. Bei der Rückfahrt sind wir stecken geblieben. Glücklicherweise hat genau an dem Ort eine Familie aus Südafrika ihren Lunch genossen. Sie waren dann so nett und haben uns aus dem tiefen Sand gezogen. Die Shuttles können dabei übrigens auch helfen, für ein kleines Trinkgeld selbstverständlich. 

Abgesehen davon, dass stecken bleiben nicht ganz so toll ist, macht die Fahrt über diese Piste wirklich Spass. Wir haben noch einen kleinen Extratipp für dich. Versuche auf der Hinfahrt eher links zu fahren und auf der Rückfahrt entsprechend eher rechts. Da ist der Sand nicht ganz so tief. Und dann heisst es Gas geben und auf keinen Fall stehen bleiben.

Stefan Deadvlei
Stefan bei den versteinerten Bäumen im Deadvlei.

Das Tierparadies Etoscha

Mit 22’935 Quadratkilometer ist der Etoscha Nationalpark der grösste in Namibia. Die Tierwelt ist genau so vielfältig, wie die Pflanzenwelt. Ausser es herrscht gerade eine extreme Trockenheit, wie im Jahr 2019.

Besonders überrascht waren wir bei unserem ersten Besuch in 2018 von den grossen Herden, die man im Etoscha antrifft. In jeder Doku faszinieren mich genau diese Szenen. Eine grosse Herde, die sich als Einheit bewegt, in der jeder auf den anderen achtet – eine riesige Familie. Neben grossen Zebra Herden, haben wir auch riesige Springbock und Gnu Herden angetroffen.

Ein Besuch des Etoscha Parks gehört auf jeden Fall mit dazu. Optimaler Weise übernachtest du eine oder zwei Nächte im Park. Weshalb dir das ein Vorteil bringen kann, das erfährst du hier. Falls du gerne fotografierst und noch auf der Suche nach Tipps zum Equipment bist, dann klick dich kurz zum nächsten Blogbeitrag zum Thema «Fotografie-Tipps für die Safari».

Die Felsformationen der Spitzkoppe

Landschaftlich gesehen war Spitzkoppe unser absolutes Highlight und wir haben es wirklich bereut, nicht mehr Zeit eingeplant zu haben. Nicht nur für Wanderungen ist diese Region geeignet, insbesondere aus fotografischer Sicht bietet dieser Ort viele Möglichkeiten.

Nicht nur ein durch Felsen geformter Bogen, auch Natural Arch genannt, wirkt äusserst inspirierende. Auch andere bizarre Felsformen laden dazu ein, zu fotografieren.

Der Natural Arch ist ein klassischer Sonnenuntergangsspot. Über den Campingplatz Nummer 5 gelangst du zu diesem Spot. Sei unbedingt mindestens 1.5 Stunden vor Sonnenuntergang da, denn du wirst definitiv nicht alleine sein.

Falls du im Park übernachtest, raten wir dir unbedingt, Bilder der Milchstrasse zu machen oder gar einen Nightlaps. Wir sind uns ziemlich sich, dass du begeistert sein wirst. Falls du noch nicht weisst, wie man einen Nightlaps macht, dann surf hier vorbei.

Natural Arch Spitzkoppe
Ein Bogen geformt aus einem Felsen beim Spitzkoppen-Massiv.

Die Namib Wüste

Die Namib Wüste liegt auf der westlichen Seite und erstreckt sich über eine Fläche von 81’000 Quadratkilometer. Zu dieser Wüste gehört übrigens auch der Sossusvlei Park. Abgesehen von diesem Park gibt es aber Flecken, die weite weniger touristisch sind. Wir sind von der Namib Desert Lodge aus gestartet und haben die Gegend mit Fatbikes erkundet. Dabei haben wir etwas kleinere Dünen entdeckt. Das tolle daran, im Gegensatz zu Sossusvlei, hatten wir diese Düne ganz für uns alleine. Diesen magischen Sonnenuntergang werden wir nie vergessen. 

Der zweitgrösste Canyon der Welt

Die Vielfalt von Namibia kennt keine Grenzen. Neben den eher sandigen Regionen im Osten und Westen, ist der Süden sehr felsig. Mit dem Fish River Canyon findet man in Namibia den zweitgrössten Canyon. Dieser zieht sich über 160 Kilometer von Seeheim bis nach Ai-Ais. 

Diesen Caynon von oben zu bestaunen, ist schon sehr beeindruckend. Dies kannst du übrigens, indem du entweder mit einer geführten Tour dahinfährst oder aber du fährst mit deinem eigenen Auto via Hobas zum Canyon.

Ganz imposant soll auch die 5 Tages Wanderung durch den Canyon sein. Wir hatten dafür leider keine Zeit, empfehlen es aber gerne weiter an alle Abenteurer.

Steffi am Rande des Fishriver Canyons
Steffi am Rande des Fishriver Canyons

Die rote Wüste

Der rote Sand, das Highlight der Kalahari Wüste. Diese erstreckt sich über die Länder Namibia, Südafrika und Botswana und gehört mit einer Fläche von über einer Million Quadratkilometer zu den grössten existierenden Wüstengebieten. Die Bezeichnung Wüste ist allerdings nicht ganz korrekt, denn eigentlich ist die Kalahari eine Dornstrauchsavanne bzw. teilweise auch Trockensavanne. Dies auf Grund der Menge Regen, die jährlich fällt.

Ein Gnu im Sonnenlicht
Ein Gnu im Sonnenlicht

Neben dem roten Sand, der der Wüste den speziellen Touch verleiht, sind auch in der Kalahari diverse Tiere, wie beispielsweise Zebras, Oryxe, Strausse und viele Antilopenarten, beheimatet.

Generell sind die meisten Aktivitäten in Namibia entweder auf die Sichtung von Tieren ausgelegt oder aber um die magischen Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge zu geniessen. Falls du gerne fotografierst, dann klick dich durch zum nächsten Blog zum Thema «Die 5 besten Fotospots in Namibia».

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