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Arequipa – Die weisse Stadt im Süden von Peru

Der Platz vor der Basilika in Arequipa vor Sonnenaufgang.

Arequipa zählt neben Cusco zu den schönsten Städten Perus. Die Ortschaft im Süden wird oft auch als die Weisse Stadt bezeichnet. Für Touristen bildet Arequipa meist den Ausgangspunkt für Touren in den Colca Canyon. Aber auch sonst hat die Stadt einiges zu bieten.

Wer einen Ort sucht, der weit weniger touristisch ist als Cusco, wird in Arequipa glücklich. Auch hier trifft man zwar den einen oder anderen Touristen an. Jedoch ist das Aufkommen weit weniger gross als noch weiter im Norden. Arequipa bietet hervorragende Restaurants und ruhige Gässchen zum Flanieren.

Der Ortskern – Das Herz von Arequipa

In den Vororten dominieren zerfallen Bauten und Wellblechhütten. Im Zentrum dominieren die weissen Mauern. Die Farbe resultiert von den Steinen, welche beim nahegelegenen Vulkan abgebaut werden. Diese verleihen der Stadt die charakteristische Farbe. Wer möchte, kann übrigens den Vulkan Misti besteigen. Allerdings sollte man körperlich auf der Höhe sein, denn der Misti ist 5822 Meter hoch. Der Aufstieg dauert zwei Tage. Am zweiten Tag läuft man mitten in der Nacht los, um am Morgen auf dem Gipfel zu stehen. Stefan war während unserem Aufenthalt in Arequipa leider krank, weshalb wir nicht auf den Vulkan konnten. Dafür pilgerten wir zum Plaza des Armas, dem Kern von Arequipa. Hier lebt die Stadt. Hier säumen sich Restaurants an Restaurants. Jene beim Platz jedoch, sind nicht die Schmuckstücke. Sie haben zwar die gute Lage, jedoch auch das schlechte Essen. Es lohnt sich, die engen Gängsschen rund um den Plaza des Armas zu erkunden. Meist sind hier nette Strassenkaffees und wirklich gute Restaurants zu finden. Ein echter Geheimtipp sind die vielen leckeren Risottos, welche auf so gut wie jeder Restaurant-Karte zu finden sind. Arequipa geht aber nicht nur durch den Magen, sondern hat auch Kulturell einiges zu bieten.

Blick durch einen Torbogen hindurch auf die Basilika in Arequipa, Peru.

Kloster Santa Catalina

Berühmt ist Arequipa unter anderem auch für das Kloster Santa Catalina. Dabei handelt es sich um eine Art Stadt in der Stadt. Lohnenswert ist der Besuch vor allem wegen der Architektur. Der spanische Einfluss ist nicht von der Hand zu weisen. Gelungen sind vor allem die vielen farbigen Wände, welche die Stadt in der Stadt in einzelne kleine Quartiere unterteilen. Blau, rot, grün, hier kommen Liebhaber von Farben voll auf Ihre Kosten. Erste Eindrücke geben dir unser Vlog.

Die Schattenseite

Bei der Erkundung der Stadt ein man ein Problem: Die Abgase. Was die Autos hier alles ausstossen, will man sich lieber gar nicht vorstellen. An warmen Tagen zieht der Smog aus den Gassen kaum ab und es ist sehr unangenehm, sich zu Fuss durch die Stadt zu bewegen. Abhilfe kann eine Taxifahrt schaffen. Dass der Ausstoss der Autos nicht unbedingt gesund ist, erkennt man auch an den weissen Gebäuden, welche allesamt mit einer dünnen schwarzen Schicht überzogen sind.

Nichtsdestotrotz lohnt sich aber ein Besuch. Es ist eine der schönsten Städte in Peru. Man findet hier alles, was man braucht. Viele Agenturen bieten Touren zu nahegelegenen Sehenswürdigkeiten wie dem Colca Canyon an. Arequipa ist gut erschlossen und kann leicht per Flugzeug, dem Bus oder mit dem eigenen Auto erreicht werden. Zudem ist Arequipa auch der Ausgangspunkt für eine Reise nach Chile.

In unserer Fotogalerie findest einige Bilder zu Arequipa.

Unseren Vlog zu der Stadt gibt es hier.

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