Ein Besuch beim Naturwunder Fishriver Canyon
Pura Vida Costa Rica

14 Tage Costa Rica Rundreise

Steffi steht an einem Strand in Tamrindo, Costa Rica.

Costa Rica ist umwerfend, das pure Leben, voller wunderbarer Natur und bezaubernden Menschen. Wenn wir mit Freunden auf Costa Rica zu sprechen kommen, hören wir immer wieder solche oder sehr ähnliche Aussagen. Wer schon mal nach Costa Rica gereist ist, schwärmt in den höchsten Tönen von diesem kleinen Land in Zentralamerika. So kommt es uns zumindest vor. Grund genug, uns aufzumachen – Costa Rica Rundreise wir kommen :).

Unberührte Dschungel, in den Bäumen sitzende Affen und Strände wie aus dem Bilderbuch, so stellen wir uns Costa Rica vor. Ein Traum für Fotografen und Entdecker gleichermassen. Also haben wir uns im August 2019 in den Flieger gesetzt und sind von Zürich aufgebrochen in Richtung San José, der Hauptstadt von Costa Rica.

Reisestart mit kulinarischen Highlights in San José

Die Costa-Ricaner sind Lebemenschen, dies merkt man sehr schnell, wenn man in dem Land ankommt. Die Uhren scheinen langsamer zu ticken und die Menschen legen Wert auf Genuss. Ein bewusstes Leben scheint den Ticos wichtig zu sein. Sie schätzen ein gutes Essen genauso wie ein gutes Bier. So kommt es, dass wir nach unserer Landung in San José dem Ratschlag von Locals Folge leisten und in die Stadt pilgern. Um erst mal anzukommen und lokale Spezialitäten zu probieren. 

Dazu treffen wir uns mit Amaral von der Reiseunternehmung Carpe Chepe. Die Jungs und Mädels von Carpe Chepe stammen alle aus der Hauptstadt von Costa Rica und haben so gut wie ihr ganzes Leben in San José verbracht. Daher kennen sie die besonderen Ecken der Stadt.  Es zieht uns ins Barrio Escalante, einem der neuen Szenevierteln der Stadt. Hier gibt es viele vorzügliche Restaurants und schmucke Kaffees. Wir pilgern zuerst ins Al Mercat. Ein vorzügliches Restaurant, welches die Menükarte auf traditionelle Gerichte ausgerichtet hat. Die hauptsächlich vegetarischen Speisen werden mit frischen, selbst produzierten Zutaten kreiert. Das schmeckt man. Würde vegetarisches Essen bei uns in Europa derart gut schmecken, würden sich wohl viel mehr Leute vom Fleisch abwenden.

Als nächstes zieht es uns in den El Jardin de Lolita. Im und rund um dieses alte Haus ist ein ganz besonderer Ort entstanden. Ein kleines Restaurant reiht sich hier an das andere. Der Gastro-Freund findet allerlei Speisen. Von japanisch über traditionell costa-ricanisch bis hin zu Burgern. Wir entscheiden uns für letztere uns gönnen uns kleine Häppchen von A dos Manos. Man sagt, hier gäbe es die besten Burger der Stadt. Natürlich probieren wir auch ein lokales Bier. Denn dies hat hier Tradition. Generell erfreut sich die Bierkultur grosser Beliebtheit und so mancher Tico kreiert sein eigenes dunkles Blondes. Es gibt bereits um die 270 Sorten Kraftbier. Unser Liebstes ist das helle Staud mit Kaffee.

Ab in den Nebelwald nach Monteverde

Monteverde ist eine ganz spezielle Region. Über holprige Strassen geht es hoch in diese Berggegend, welche zu wesentlichen Teilen vom Tourismus abhängig ist. In Zukunft sollen hier alle Strassen befestigt und asphaltiert werden. Dies stösst bei den Einheimischen auf geteilte Meinung. Zum einen könnte dies mehr Touristen bringen, was wirtschaftlich gesehen fantastisch ist. Zum anderen haben die Menschen Angst, dass die Natur zerstört werden könnte – und dies ist bekanntlich das höchste Gut der Costa-Ricaner.
Uns zieht es vor allem wegen dem Nebelwald in die Region Monteverde. Nicht zu vergessen natürlich, auch wegen des Kaffeeanbaus. Für die Tage in den Bergen wählen wir das Hotel Heliconia. Eine wunderbare Unterkunft, mit guter Lage und fantastischem Frühstück.

Die gelungen Kombination aus Naturschutz und Action

Die meiste Zeit sind wir aber sowieso unterwegs. Zuerst im Selvatura-Park, einem Privatpark, der sich für die Arterhaltung stark macht. 50% der Gesamtfläche wird benutzt, um Naturschutz zu betreiben. Sprich, diese Fläche wird nie bebaut. Sie dient rein dazu, die Natur zu erhalten. Im Selvatura-Park gibt es einiges zu entdecken. Allen voran den Nebelwald. Auf Pfaden und Rundwegen kann man diese wunderbare Flora erkunden. Es gibt insgesamt acht Hängebrücken, welche auf verschiedenen Höhen installiert wurden. Dies soll den im Dschungel vorherrschenden Kampf um Licht symbolisieren. Die Pflanzen ragen in die Höhe wegen der Sonnenstrahlen. Über die verschiedenen Ebenen der Hängebrücke kann der Wald vielseitig erlebt und erkundet werden.

2 Kommentare

  1. Thomas Stepper sagt:

    Hallo ihr Beiden,

    ich habe gerade eure tolle Homepage entdeckt. Ich bin in der Vorplanung für eine Costa-Rica Reise im Februar 2022 und habe den Tipp zum Arenal Eco Zoo gelesen. Die Foto-Tour würde mich sehr interessieren. Muss man dies vorher online buchen oder fährt man da einfach hin und fragt nach der Tour? Außerdem würde mich interessieren, welches Makro-Objektiv ihr für Frösche usw. dabei hattet.

    Beste Grüße, Thomas

    • Steffi sagt:

      Hallo Thomas

      Es freut uns, dass dir unser Blog gefällt.
      Wir sind damals einfach zum Eco Zoo hin und haben gefragt, ob wir Schlangen fotografieren könnten. Da kann man sich dann direkt eine Fotografie-Session buchen. Das ist keine eigentliche Tour, sondern die Szene wird dann extra für dich aufgebaut. Natürlich kannst du auch zuvor anrufen, aber so wie wir das sehen, dürfte das nicht nötig sein.
      Wir hatten Tatsache kein Makro mit dabei, sondern haben die Froschbilder mit dem Zeiss Batis 135mm geschossen. Da man an diese Frösche sehr nahe ran kommt, könnte man diese Bilder auch mit einem 90mm Makro schiessen.

      Liebe Grüsse
      Steffi & Stefan

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