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6 Tipps für angehende digitale Nomaden

Das offene Meer, ein Ausblick, welchen Digitale Nomaden oft geniessen.

In diesem Artikel findest du 6 Tipps für angehende digitale Nomaden. Bei dem Artikel handelt es sich um einen Gastartikel von Jenny und Christian von unaufschiebbar.de. Die beiden sind im Juli 2017 gestartet und berichten auf ihrem Blog von der Reise, ihren Erlebnissen und dem ortsunabhängigen Arbeiten als digitale Nomaden. Ihr eigenes Online Business haben sie schon seit 2014 und seitdem einiges an Erfahrung gesammelt.

Aber jetzt wollen wir dich auch nicht länger auf die Folter spannen. Los geht´s mit dem ersten Tipp.

Tipp Nr. 1: Reise langsam

Wer sich für den Weg des digitalen Nomaden entschieden hat, der wird dies höchstwahrscheinlich aufgrund der Lust am Reisen gemacht haben. Doch gerade, wenn du den Lifestyle so schnell nicht wieder aufgeben möchtest, ist es enorm wichtig, dass du dir deine Reise auch finanzieren kannst. Und zwar ohne, dass du an deine Ersparnisse herangehen musst.

Dein eigenes ortsunabhängiges Online Business baust du dir aber nur auf, wenn du regelmäßig daran arbeitest. Wenn du allerdings ständig unterwegs bist und jeden Tag von einem Tempel in den anderen springst, wird dein Business mittel- bis langfristig zu kurz kommen.

Daher ist es ungemein wichtig, dass du nicht zu schnell reist und einen guten Ausgleich zwischen Arbeiten und Reisen findest. Ein guter Richtwert ist bspw. ein Einmonats-Rhythmus. Das heißt, dass du jeden Monat den Ort wechselst und an einen anderen reist. So kannst du dich besser auf deine Aufgaben und To Do´s konzentrieren und siehst trotzdem viel von der Welt.

Tipp Nr. 2: Plane Zeitblöcke zum Arbeiten ein

Während diesem Monat solltest du Zeitblöcke einplanen, an denen du arbeitest. Denn auch hier gilt: Wenn du ständig deine Arbeit unterbrichst, wirst du nicht viel schaffen. Wir machen dies bspw. so, dass wir morgens früh um 7 oder 8 Uhr anfangen und dann bis nachmittags arbeiten. Nachmittags ist es noch hell und man kann nach der Arbeit bspw. am Strand surfen oder schwimmen gehen. Teilweise arbeiten wir dann nochmal weiter wenn es dunkel ist. Dadurch hat man auch nicht das Gefühl etwas zu verpassen.

Tipp Nr. 3: Gönn dir auch Pausen

Wichtig sind auch Tage, an denen du gar nicht arbeitest, um mal etwas Abstand von der Arbeit zu bekommen. An den Tagen kannst du dann das Land oder die Insel erkunden. Du kannst dir natürlich aussuchen, wann du die freien Tage nimmst. Auf jeden Fall eignen sich dafür Wochentage (zum Beispiel Montag oder Dienstag), da am Wochenende die Einheimischen häufig die Strände überfluten.

Wichtig ist, dass du dir an den „freien Tagen“ auch wirklich frei nimmst und einfach mal offline gehst. Dadurch gewinnst du wieder neue Kraft und bist im Endeffekt sogar kreativer.

Das schöne ist, dass du als digitaler Nomade vollkommen selbstbestimmt bist und dir die Zeit selber frei einteilen kannst. Niemand schreibt dir vor, was du zu tun und zu lassen hast.

Tipp Nr. 4: Überlege dir vorher, was du machen kannst, wenn du offline bist

Leider ist es in Ländern wie Indonesien und Thailand so, dass es hin und wieder zu Stromausfällen kommt. Diese können sich auch mal über mehrere Stunden hinziehen. Wenn dann deine einzige „Internet-Quelle“ dein W-LAN Router ist, kann das schnell frustrierend sein.

Daher solltest du dir vorher überlegen, was du machen kannst, wenn du mal kein Internet zur Verfügung hast. Hierfür eignen sich bspw. das Schreiben an einem E-Book oder das Video-Schneiden deines nächsten YouTube Vlogs. Zudem kannst du schon mal Beiträge für deinen eigenen Blog vorbereiten.

So kannst du die Offline-Zeit sinnvoll nutzen, ohne, dass es zu Arbeits-Unterbrechungen kommt.

Tipp Nr. 5: Behalte deine Ausgaben im Blick

Gerade wenn man noch nicht lange als digitaler Nomade unterwegs ist, kann es schnell dazu kommen, dass man sich verhält wie ein Urlauber. Du bist allerdings nicht im Urlaub und solltest daher von Anfang an deine Ausgaben im Blick haben. Denn es holt dich schnell auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn ein Abendessen mal 50 Euro gekostet hat, die du “zuhause” (in Deutschland) wahrscheinlich nicht ohne Weiteres ausgeben würdest.

Das Leben erleichtern kannst du dir hier mit einer einfachen Einnahmen- und Ausgaben Excel Tabelle oder auch mit einer App wie zum Beispiel Moneycontrol. Hier findest du sie für Android Smartphones und hier für iPhones. Du weißt am Ende des Monats, wie viel Geld du wirklich ausgegeben hast und hast dadurch deine Kosten fest im Blick.

In diesem Kontext macht es auch Sinn, sich ein monatliches Budget festzusetzen, welches man nicht überschreitet. Wahlweise kannst du dir auch ein gesondertes Konto einrichten, welches nur für deine Ausgaben als digitaler Nomade geschaffen wurde. Hiervon zahlst du dann Flüge, deine Unterkunft und die tägliche Verpflegung. Das Geld überweist du dir von deinem Gehalts- bzw. Einnahmen-Konto. So läufst du auch nicht in die Gefahr, dass du mehr Geld ausgibst, als dir eigentlich zur Verfügung steht. Wir nutzen hierfür bspw. auch die kostenlose DKB Kreditkarte, mit der du kostenlos Bargeld im Ausland abheben kannst.

Tipp Nr. 6: Vernetze dich

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass du dich vernetzt und mit Gleichgesinnten austauschst. Denn gerade wenn man am Anfang steht, können Kritiker aus dem Freundes- und Bekanntenkreis schnell die Freude am eigenen Traum zu Nichte machen. Daher gibt es immer mehr kostenlose Facebook Gruppen wie zum Beispiel die unaufschiebbar Community, wo du dich mit Gleichgesinnten austauschen und vernetzen kannst. Als Alternative bietet sich bspw. auch die deutschsprachige DNX Community an.

Gerade wenn einen Ängste überkommen und man alleine unterwegs ist, kann es sehr hilfreich sein, zu sehen, dass man eigentlich gar nicht so alleine ist, wie man zunächst angenommen hat. Die Leute bauen einen wieder auf und man tankt neuen Mut.

Fazit

Der Weg zum digitalen Nomaden ist nicht einfach und erfordert viel Disziplin und Einsatzbereitschaft. Aber wenn du es erstmal geschafft hast, wirst du den Lifestyle so schnell nicht mehr aufgeben wollen. Denn du wirst dich in der Zeit nicht nur persönlich weiterentwickeln, sondern auch viele neue Erfahrungen sammeln. Wichtig ist nur, dass du von Anfang an die nötige Disziplin und das Durchhaltevermögen an den Tag legst.

Wenn du jetzt mehr zum Thema wissen willst, findest du hier das E-Book um ortsunabhängig Geld zu verdienen. Mit diesen Tätigkeiten kannst du noch heute starten und keine weitere Zeit verlieren. Zudem kannst du dir unser YouTube Video zum Thema digitale Nomaden Jobs ansehen und dir hier weitere Inspiration holen:

Wir hoffen, dass dir der Beitrag gefallen hat. Gerne kannst du uns auch einen Kommentar dazu hinterlassen.

2 Kommentare

  1. Andrea Binetsch sagt:

    Wou Ihr seid noch nicht mal los und doch habt ihr schon eine Reise hinter Euch. die Anreise zur Reise. ich finde die Seite toll, sehr informativ und auch lustig geschrieben, besonders gefällt mir die Impfstory. Einen guten Flug und hoffentlich keinen Jatlag (sorry Steffi, ich hätte ein paar kinesiologische Tipps, aus meiner Praxis, die bei der Zeitumstellung helfen, habe aber leider nicht daran gedacht, sie Dir zu geben).

    • Steffi sagt:

      Vielen Dank :). Wir freuen uns sehr, dass dir die Seite gefällt. Es werden demnächst weitere Blogs und Vlogs folgen. Wir hoffen sie sind genauso unterhaltsam :). Ach ja, das Jetlag hat sich glücklicherweise in Grenzen gehalten.

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