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Fotografieren unter Wasser: Auf was man bei Unterwasserfotografie achten sollte

Jeden Augenblick festhalten. Meistens haben wir Boden unter den Füßen während wir auf den Auslöser drücken. Doch die Unterwasserwelt ist ebenfalls Vielfältig und lädt zu faszinierenden Aufnahmen ein.  Wasser hält uns glücklicherweise nicht mehr davon ab, die Kamera auf die Seite zu legen, längst besteht die Möglichkeit für Unterwasserfotografie.

Die Auswahl an Unterwasserkameras wird immer größer. Es sind nicht mehr nur Einwegkameras, die uns bleibende Erinnerungen verschaffen, es gibt auch immer mehr digitale Kameras, die zur Unterwasserfotografie geeignet sind.

Eindrücke von allen Seiten

Die Tiefen und Weiten der Seen und Meere werden für uns wohl immer unergründlich bleiben. Umso eindrucksvoller ist jede einzelne Gelegenheit, die man unter Wasser verbringen darf. Egal, ob du planst in einem Riff zu schnorcheln oder auf einen Tauchgang gehen willst, um Wracks zu erkunden. Diese Eindrücke willst du natürlich mit allen teilen und vor allem, willst du dich selbst immer wieder daran erinnern. Es gibt so viel zu sehen, was du auf den ersten Blick vielleicht gar nicht wahrnehmen wirst. Wenn du dann, ohne Sorge um Luft, die Fotos betrachten kannst, wirst du noch so viel mehr entdecken.

Eindrücke, die man nicht täglich bekommt (Quelle:https://pixabay.com/de/unterwasser-natur-meer-ozean-3140323/)

Die schönsten Erinnerungen

Wir wollen alle immer das Beste aus unseren Fotos rausholen. So ist es auch mit Unterwasserbildern. Unter Wasser sind die Bedingungen anders, aber deswegen musst du dich nicht mit Fotos zufriedengeben, die nicht ansatzweise das zeigen, was du gesehen hast.

Wie in dem Film “Unsere Ozeane”, wirst auch du mit ein paar Tricks  ,,eine Fülle beeindruckend[er] ästhetischer Fotos aus der Unterwasserwelt”, wie das Onlinemagazin der Welt es passend ausdrückt, in deinen Händen halten dürfen.

Die vielfältigen Möglichkeiten

Bevor du darüber nachdenkst, die Bilder einfach bearbeiten zu können, brauchst du eine Kamera, die überhaupt dafür geeignet ist, unter Wasser zu fotografieren. Die Ausstattung der Kamera kann dabei auch schon sehr viel Einfluss auf das letztliche Ergebnis haben.

Es gibt derzeit drei verschiedene Optionen zur Unterwasserfotografie

  • Die Einweg Unterwasserkamera
  • Eine zusätzliche Hülle zu deiner Kamera
  • Die digitale Unterwasserkamera

Die Einwegkamera wirst du vielleicht schon einmal aus Neugier ausprobiert haben. Ohne eine größere Ausgabe kannst du dich damit austoben. Du hast ein ausgewähltes Kontingent an Fotos und brauchst dir keine Sorgen um den Akku zu machen.

Nach und nach gibt es für immer mehr Kameras auch die Möglichkeit, eine wasserdichte Hülle zu kaufen. Das gibt dir die Möglichkeit mit genau der Kamera weiterhin Fotos zu machen, mit der du am liebsten fotografierst.

Und dann natürlich noch die digitale Unterwasserkamera. Bei ihr sind kaum Grenzen gesetzt, was Preis und Leistung betrifft.

Alle Optionen bringen Vor- und Nachteile mit

Jeder hat andere Wünsche an seine Kamera. Du musst dich selbst fragen:

  • Wofür willst du die Kamera verwenden?
    Willst du nur Fotografieren, oder willst du auch Videos drehen können? Willst du bewegliche Motive fotografieren, wie zum Beispiel einen Fischschwarm. Oder doch eher feste Motive, wie ein Wrack?
  • In welchen Tauchtiefen wirst du dich aufhalten?
    Die Tauchtiefe ist bedeutsam für verschiedene Aspekte. Beachte, je tiefer du tauchst, um so mehr Druck lastet auf der Kamera. Das Gehäuse braucht eine ganz andere Dichte und Stabilität.
    Auch gilt, je tiefer, umso schlechtere Lichtverhältnisse herrschen. Du wirst womöglich auf ein Blitzlicht nicht verzichten können.
  • Wie lange wirst du die Kamera in Gebrauch haben?
    Wenn du deine Kamera nur für Unterwasseraufnahmen verwendest, dann darf die Akkulaufzeit geringer sein. Wenn du die Kamera aber als Outdoor Kamera verwenden willst, wird er durchaus einen gesamten Strandtag überstehen müssen bis du ihn wieder aufladen kannst.
  • Willst du eine Vorschau des Fotos?
    Vergesse bei der Wahl nicht, dass du eine Taucherbrille tragen wirst. Diese erschwert es durch den Sucher zu schauen. Ein Display ermöglicht es weiterhin sehen zu können, dass du auch das Motiv fotografieren wirst, welches du fotografieren willst. Dazu gibt es noch die Wahl eines Touch Displays. So kannst du unter anderem den Auslöser über das Display bedienen.
  • Benötigst du die Option von WiFi und GPS?
    Wie wichtig ist für dich die schnelle Übertragung deiner Fotos? Willst du im Nachhinein die Bildkoordinaten ermitteln?

Fazit Unterwasserfotografie

Wenn du im Umgang mit der Kamera schon geübt bist, dann greife bei der Wahl der Unterwasserkamera auf deine Erfahrungswerte zurück. Aber auch ohne Erfahrung wirst du anhand der obigen Fragen ableiten können, was für dich wichtig und was überflüssig sein wird.

Allgemein ist zur Unterwasserfotografie nur zu sagen, dass der Bildstabilisator das Wichtigste ist: Er kompensiert unbeabsichtigte Bewegungen, die unter Wasser noch weniger zu kontrollieren sind, wie an Land. Und bei der Wahl einer digitalen Kamera stehen einem im Nachhinein immer noch viele Möglichkeiten offen, das Bild zu bearbeiten. Wenn deine ersten Versuche nicht zufriedenstellend sind, verändere nachträglich ein wenig den Weißabgleich, den Kontrast und die Farbe.

Vergesse bei verwackelten und farb fremden Fotos nicht, dass auch hier alles wieder mit der Übung kommt. Jede Unterwasserkamera lässt sich natürlich auch im täglichen Gebrauch verwenden. Lerne die Kamera erst einmal kennen, bevor du direkt mit ihr unter Wasser gehst. Dann wird es dir bestimmt schon viel einfacher fallen faszinierenden Augenblicke festzuhalten.

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