The Oldest
9. Januar 2019
Wir sind auf dem Fotisofa zu Gast
18. Januar 2019

Lissabon – auf den Spuren der alten Seefahrer

Das Denkmal Padrão dos Descobrimentos bei Tag.

Die Stadt, welche nicht nur mit spannender Architektur auftrumpfen kann, sondern für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Hier, wo einst Vasco da Gama aufbrach, um den Seeweg um das Kap der Guten Hoffnung zu entdecken, machen wir uns auf, die ganz speziellen Fotosujets zu suchen und Einblicke in die portugiesische Kultur zu gewinnen. Dabei wandeln wir auf den alten Pfaden der Seefahrer und tauchen tief ein in das mediterrane Lebensgefühl der Portugiesen.

Engen Gässchen, imposanten Brücken, alten Gebäude und künstlerische Wandverzierungen lassen die Herzen der Reisebegeisterten höherschlagen. Zudem finden sich in Lissabon auch für Feinschmecker so allerlei Leckereien. Aktuell befindet sich Lissabon im Aufschwung. Bei vielen Touristen steht die Stadt hoch im Kurs. Digitale Nomaden und Startups schätzen die Stadt, nicht nur wegen günstigem Internet, sondern auch wegen der malerischen Lage. Es gibt dementsprechend viel zu entdecken. Wir empfehlen unbedingt ein Hotel im Stadtzentrum zu buchen, damit die Atmosphäre von Lissabon bei Tag sowie in der Nacht so richtig aufgesaugt werden kann. Es kann sich dabei lohnen, einmal bei momondo reinzuschauen. Auf der Plattform gibt es neu die Bestpreis-Garantie. Spannend für alle Sparfüchse. 
Doch was sind eigentlich so die Highlights dieser Stadt und was sollte man sehen, wenn nur wenig Zeit bleibt? 

Ein ganz besonderes Erlebnis – Segeltrip bei Sonnenuntergang

Wie könnte man besser auf den Spuren der Seefahrer wandeln, als bei einem Segelturn? Besonders bei einer Segeltour zur Sonnenuntergangszeit taucht man tief ein in diese längst vergangene Zeit und spürt dabei so richtig das Flair des malerischen Lissabons. Der Treffpunkt für die Tour befindet sich beim Padrao dos Descobrimentos. Da lernten wir unseren spanischen Kapitän kennen. Ein Mann, der bereits viel herumgekommen ist und dementsprechend viel erlebt hat. Eines seiner grössten Abenteuer war die Weltumrundung mit seinem eigenen Boot, auf dem wir den Abend verbringen durften. Wir sprachen viel mit dem Gentleman und seine Geschichten zogen uns in ihren Bann. Seine Geschichten sind mitten aus dem Leben gegriffen und erzählen von Neugierde, einer grossen Liebe für das Unbekannte, Lebenshunger und Toleranz gegenüber anderen Kulturen. Reisen bildet, dies merkt man in diesem Fall sehr gut. So sind wir also bei Sonnenuntergang auf dem Tejo umhergeschippert, haben uns prächtig unterhalten und dazu ein Glas Wein getrunken. Es war rückblickend einer der schönsten Abende in Lissabon und wir können diesen Segelturn jedem wärmstens empfehlen. 

Steffi auf einem Segelboot Ausflug in Lissabon.

Die Pink Street und ihre düstere Vergangenehit

Rua Nova do Carvalho ist der Name der Strasse, welche heute einfach Pink Street genannt wird und eine etwas unrühmliche Vergangenheit hat. Früher war hier ein Treffpunkt für Prostituierte, Kleinkriminelle und natürlich Seefahrer. Also ein Platz, an dem man sich nicht freiwillig aufhalten wollte. Zumindest nicht ohne Papagei auf der Schulter. 2011 bekam die Rua Nova do Carvalho ein Facelift, wurde pink angemalt und trägt seit da den Namen Pink Street. Mit dem neuen Anstrich hat die Strasse nicht nur das triste Grau hinter sich gelassen, sondern auch die zwielichtige Vergangenheit. Heute ist dieses Viertel, vorallem aber auch diese Strasse, beliebt bei Nachteulen und Party-Freunden. Denn ein Club reiht sich an den nächsten und man darf heute sogar von einem absoluten Szeneviertel sprechen. Aber nicht nur das Partyvolk zieht es hier hin, sondern auch viele Touristen, welche alle einen Blick auf die pinke Strasse erhaschen wollen. Leider ist die Farbe nicht mehr so satt wie einst und könnte daher gut einen neuen Anstrich vertragen. Nichtsdestotrotz ist sie ein Abstecher wert und ein perfekter Ort für dein farbenfrohes Erinnerungsfoto. Besonders wenn man bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang die besondere Lichtstimmung erwischt und die Stadt in ein weiches Licht getaucht wird.

Die Pink Street darf beim Sightseeing in Lissabon nicht fehlen.

Der schönste Blick auf die Stadt – Miradouro de Santa Luzia

Wer in Lissabon ist, der kommt an den so genannten Miradouros nicht vorbei. Dabei handelt es sich um Aussichtspunkte, welche meist einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt bieten. Einer der für uns schönsten ist der Miradouro de Santa Luzia. Der Weg hinauf zu diesem Aussichtspunkt ist ziemlich steil. Er führt durch teils sehr enge Gassen. Immer mal wieder holpert ein Auto über das Kopfsteinpflaster und spätestens in diesem Moment ist man in Lissabon angekommen. Denn dies ist ein sehr typisches Bild für Lissabon. Durch die Bauweise und den damit verbundenen Miteinbezug des Hügels, finden sich viele enge und steile Strassen, auf denen sich Autos und Menschen den Platz teilen. Meist muss man in Lissabon aber nicht zu Fuss gehen, sofern man dies nicht möchte. Auch nicht zum Miradouro de Santa Luzia. Denn wie fast überall, fährt auch hier die Strassenbahnen hin oder man bedient sich einer Autorikscha. Es gibt viele Wege sich in Lissabon fortzubewegen.
Der Aussichtspunkt selber ist tagsüber sehr gut besucht, deshalb empfehlen wir ganz früh morgens dahin zu fahren. Der Sonnenaufgang muss dort besonders schön sein. Der Blick über die Stadt ist wunderbar und wenn man den Ort für sich alleine hat, entfaltet sich eine magische Stimmung.

Die mobilen Wahrzeichen von Lissabon –  Strassenbahnen in Rot, Gelb und Kork

Eines unserer Highlights von Lissabon sind die vielen alten Strassenbahnen, die fast durch die ganze Stadt fahren. Für uns sind sie vor allem als Fotosujet ein absolutes Highlight. Auf die Fahrt verzichten wir meist, denn sie gehören zu einem absoluten Must-See, was bedeutet, dass jeweils ein riesiger Ansturm herrscht. Es lohnt sich, am Morgen in der Früh mit den Strassenbahnen zu fahren, da dann noch nicht so viel los ist. Wir haben uns dann zu Fuss aufgemacht und sind den Schienen etwas entlanggelaufen. Spannend was man auf diese Art alles entdecken kann. Unter anderem sind wir an einem ganz speziellen Ort gelandet. Und zwar bei einer Strassenbahn, die den lieben langen Tag von der einen Querstrasse zur anderen Querstrasse hochfährt. Für uns absolut perfekt, denn auf diese Strassenbahn kann man sich gut mit der Kamera vorbereiten und so einige schöne Bilder mit nach Hause nehmen. Für diejenigen, die mit der Fotografie nicht so viel am Hut haben, können auch einfach in die Bahn einsteigen und hoch- oder runterfahren. Die Wagons stehen übrigens auch für ein Erinnerungsfoto zur Verfügung. Man darf sogar in der Fahrerkabine posieren. In Zeiten von Instagram sicherlich nicht zu verachten.

Sogar ein kurzes Posing im Tram ist möglich.

Lissabon ist eine pulsierende Stadt mit vielen schönen Ecken. Sie hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Doch was wäre ein Artikel über Lissabon ohne auf die wunderbaren Brücken dieser Stadt Bezug zu nehmen? Richtig, in sich nicht komplett. Da wir uns die speziellen Bauwerke Lissabons in der Nacht angeschaut haben und dabei eine ganz spezielle Seite der Stadt entdeckt haben, widmen wir dieser Thematik ein wenig ausführlicher im nächsten Artikel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

error: Inhalt ist geschützt