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Die Isle of Skye – ein Traum bei jedem Wetter

Durch die Wolkendecke scheint die Sonne auf das Glenfinann Viadukt.

Die Isle of Skye ist ein Paradies für Outdoorbegeisterte und Abenteurer. Die Insel ist rau und märchenhaft zugleich. Manchmal wird die Insel in goldiges Sonnenlicht getaucht und wirkt wie ein Paradies und Minuten später verdunkelt sich der Himmel und ein sturmartiger Wind peitscht über die Insel. Das wechselhafte Wetter bringt viele verschiedene Lichtstimmungen mit sich und ist der Traum eines jeden Fotografen. Ein Aufenthalt auf der Isle of Skye ist immer ein Abenteuer.

Wir haben im Oktober 2018 knapp eine Woche auf der Isle of Skye verbracht. Die Wettervorhersage für unseren Reisezeitraum war sehr schlecht. Angesagt war pausenloser Regen. Es kam dann jedoch ganz anders. Dies zeigt eindrücklich, dass man seinen Isle of Skye Trip nicht anhand einer Wetterprognose planen sollte. Es ist besser, einfach mal aufzubrechen und zu schauen, was so passiert. 
Auf der IsIe of Skye gibt es dann allerlei zu entdecken. In diesem Artikel gehen wir auf unsere absoluten Highlights ein.

In der Nacht zum Old man of Storr

Ein unvergessliches Erlebnis hatten wir in einer sternenklaren Nacht auf der Skye. Gegen 22.00 Uhr blickten wir aus dem Fenster, sahen den klaren Himmel und beschlossen, dass wir dieses Geschenk der Skye unbedingt annehmen sollten. So machten wir uns auf den Weg in Richtung Old Man of Storr.
Ungefähr zehn Minuten von Portree entfernt, befindet sich ein Parkplatz, von dem aus die Wanderung hoch zu den Felsen startet. Ausgerüstet mit Stirnlampe, Stativ und Kamera stapften wir los. Stefan, der schon einmal auf der Skye und beim Old Man of Storr war, sprach im Vorfeld von einem Spaziergang hoch. Ganz so ist es dann doch nicht. Der Aufstieg dauert zwischen 45 und 60 Minuten und ist an einigen Stellen steil. Der Weg startet als loser Kiesweg und geht dann in matschiges Gelände über. Wir waren mehr als einmal froh unsere Wanderschuhe an den Füssen zu haben. Dies ist generell so, dass auf der Skye die Böden oft matschig sind, da es viel regnet. Dies sollte man im Hinterkopf behalten, wenn es darum geht, die Ausrüstung zu wählen. Der Weg an sich war dann ein kleines Abenteuer, da man keine zwei Meter weit sehen konnte, so dunkel war es. Wer also ohne Stirnlampe in der Nacht hoch will, sollte sich dies zwei Mal überlegen. Auch die Einheimischen, welche hier noch ein wenig spazieren gehen am Abend, laufen mit der Stirnlampe hoch.

Oben angekommen wurden wir von dem typisch schottischen Wind begrüsst. Starke Winde peitschten über die Landschaft hinweg. Wir suchten Schutz hindert einem grossen Stein und packten unser Equipment aus. Da es in dieser Region absolut keine Lichtverschmutzung durch Strassen- oder Stadt-Beleuchtungen gibt, sind die Nächte stockdunkel. Perfekt, um Astrofotografie zu betreiben. Eine grosse Herausforderung war es aber, den Old Man zu fotografieren, da dieser von der Dunkelheit verschluckt zu sein schien. Wir versuchten mit unseren Taschenlampen die Steinformationen etwas auszuleuchten. Da wir mit Freunden unterwegs waren, konnten wir uns aufteilen. Zwei sind zum Old Man hochgekraxelt und zwei haben sich mit der Kamera und dem Stativ positioniert etwas weiter entfernt positioniert. Via Leuchtzeichen haben wir uns verständigt und versuchten so ein tolles Bild zu schiessen. Der starke Wind aber, machte es extrem schwierig, mittels Langzeitbelichtung zu fotografieren.

Auch wenn diese nächtliche Aktion nicht das schönste jemals geschossene Bild hervorbrachte, war es trotzdem ein tolles Erlebnis und hat uns einmal mehr gezeigt, dass jeder Tag ein Abenteuer sein kann. Man muss nur neugierig sein und sich aus der eigenen Komfortzone rausbewegen.

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