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Fotografieren auf dem Machu Picchu – Tipps für ein tolles Foto

Blick auf den Machu Picchu von einer Anhöhe aus fotografiert.

Ein Foto vom Machu Picchu gehört für Peru-Reisende einfach dazu. Jeder kennt das berühmte Foto der Ruinen-Stadt. Es gibt aber noch viele andere Blickwinkel auf die Stadt über den Wolken, welche genauso spektakulär sind wie die berühmte Version. Ich habe für die Bilderjagd meine Sony Alpha 7RII (*Amazon Affiliate Link) sowie die 7SII (*Amazon Affiliate Link) mit dem Sony G Master 16-35 f2.8 (*Amazon Affiliate Link) und dem Sony G Master 24-70 f2.8 (*Amazon Affiliate Link) bestückt.

Bei der Jagd nach einem schönen Foto vom Machu Picchu empfiehlt es sich, mit Weitwinkel-Objektiven zu arbeiten. Ich habe das Sony 70-200 f4 (*Amazon Affiliate Link) ausprobiert, was aber nicht zielführend war. Zudem versuchte ich auch das Sony 12-24 f4 (*Amazon Affiliate Link). Ein Weitwinkel von 12mm war aber zu viel und so fotografierte ich den ganzen Tag mit den beiden G Master Objektiven.

Der richtige Standpunk für das Foto vom Machu Picchu

Wer das berühmte Foto von Machu Picchu nachstellen möchte, dem empfehle ich zum Sonnenaufgang in der Ruine zu sein. Wir sind von Aguas Calientes aus zum Eingang des Machu Picchu hochgelaufen, haben es aber letztendlich nicht zum Sonnenaufgang geschafft, da wir einen kleinen Hund zusammengerollt und zitternd fanden. Wir mussten Mensch sein und dem kleinen Hündchen helfen. Das berühmte Bild haben wir dann bei Sonnenschein nachgeholt.
Für diese Perspektive geht es nach dem Eingang nach links in Richtung Montana Machu Picchu. Auf den verschiedenen Anhöhen finden sich verschiedene Positionen, von welchen aus das Foto geschossen werde kann.

Die Ruinenstätte Machu Picchu bei strahlendem Sonnenschein.

Der Reiz der Langzeitbelichtung

Wer bei Sonnenschein fotografiert, der sollte, wenn möglich, mit der Langzeitbelichtung arbeiten. Dafür muss es natürlich Wolken haben, die sich während der Belichtung weiter dem Firmament entlang ziehen. Bei uns war es windstill, so viel diese Option flach. Ebenso mussten wir das Stativ beim Eingang abgeben, da ein Tripod auf Machu Picchu nicht erlaubt ist. Als Option kann aber immer noch der Rucksack als Stativ benutzt werden zudem haben wir einige Einbeinstative gesehen, somit sind diese wohl erlaubt. Wer also an einem bewölkten Tag oben ist, der sollte die Langzeitbelichtung unter Einbezug von ND-Filtern einsetzen.

Die speziellen Perspektiven suchen

Zum einen war es wichtig, das berühmte Foto zu schiessen. Noch wichtiger aber war, eine spezielle Perspektive zu finden. Deshalb sind wir auf den Huayna Picchu hoch, der zweite Berg, der zusammen mit dem Montana Machu Picchu die Ruinenstätte einrahmt. Vom Huayna Picchu hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt in den Wolken. Zudem ist der Aufstieg ebenfalls spektakulär und bietet einige Gelegenheiten, um ein schönes Bild zu schiessen.

Die Sonne illuminiert den Huayna Picchu während dem Sonnenaufgang.

Die besten Zeiten für die Fotojagd auf Machu Picchu

Neben der Zeit bei Sonnenaufgang hat natürlich auch der Sonnenuntergang seinen ganz grossen Reiz. Die Goldene Stunde sowie die Blaue Stunde auf dem Berg festzuhalten muss spektakulär sein. Der Morgen ist dafür besser geeignet, da der Machu Picchu dann noch nicht voller Wolken hängt. Dies ändert sich meist im Verlaufe des Nachmittags und so kann es sein, dass am Abend eine dicke Wolkendecke über Machu Picchu hängt.
Ein Spiel aus Wolken und Sonne ist relativ selten, teilte mir ein Guide mit. Generell aber gilt, dass Machu Picchu ein derart grandioses Sujet ist, dass bei jeder Wettersituation ein schönes Bild geschossen werden kann. Wer früh aufsteht wird mit weniger Touristen auf dem Berg belohnt. Da aber rund 3’000 Personen täglich Machu Picchu besuchen, ist ein Bild ohne Touristen drauf so gut wie unmöglich.

Das Fotografieren mit den beiden Sony-Kameras in Kombination mit den G Master-Objektiven war fantastisch. Manchmal trauten wir unseren Augen kaum, wenn wir die Detailschärfe betrachteten. Bei einem kleinen Lama waren die kleinsten Haare des Felles gut zu erkennen. Zudem bot die Lichtstärke von 2.8 die Möglichkeit Bilder vor Sonnenaufgang zu schiessen, welche sonst so nicht möglich gewesen wären. Die Fotojagd auf Machu Picchu war ein grosser Spass, die Kameras funktionierten stets tadellos und die Bilder bereiten Freude. So kann es weitergehen.

 

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