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Drohnen – Dein Auge am Himmel

Die Phantom 3 Professional beim Landeanflug nach einem Flug über ein Fjord in Norwegen.

Drohnen sind Dank dem chinesischen Unternehmen DJI  heute in aller Munde. Phantom, Mavic und Spark heissen die beliebtesten Modelle. Ein Traum für jeden Filmemacher und Fotografen. Selber hatte ich die Phantom 1, Phantom 2 und Phantom 3. Aktuell im Einsatz stehen bei mir die Mavic und die Spark. In diesem Blog gebe ich dir Tipps bezüglich der Anschaffung einer Drohne sowie zu deren Einsatz.

Welche Drohne soll es sein -Phantom, Mavic oder Spark?

Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, als ich noch mit meinem Drohnenrucksack unterwegs war. Darin befand sich eine Phantom 3 Professional, welche jeweils überall mit hin musste. Die Sicherheitskontrolle gestaltete sich jeweils dementsprechend mühsam und der Rucksack war relativ unbequem. Anders sieht die Situation heute aus. Auf den Reisen ist jeweils die Mavic oder die Spark dabei. Manchmal auch beide. Zwar können die Mavic sowie auch die Spark in Sachen Bildqualität nicht mit der Phantom 3 oder gar der Phantom 4 mithalten, jedoch sind sie in Sachen Portabilität unschlagbar. Für mich ist dies der ausschlaggebende Punkt.

Falls du dir eine Drohne zulegen möchtest, dann frag dich in erster Linie einmal, für welchen Zweck du die Drohne einsetzen möchtest. Beachte weiter die Grösse des Fluggeräts und frage dich, wie du die Drohne transportieren wirst. Die Bildqualität ist ein weiteres Entscheidungskriterium sowie die Flugzeit. Es macht einen riesen Unterschied ob du zwei Akkus oder deren fünf mit dir herumschleppen musst. Gleiches gilt natürlich auch für die Grösse der Fernbedienung.

Wenn du das Optimum in Sachen Portabilität kombiniert mit einer sehr guten Bildqualität und guter Flugzeit möchtest, schaue dir die Mavic (*Amazon Affiliate Link) genauer an. Falls für dich die Bildqualität alles ist, sind die Phantom 3 Professional und Phantom 4 interessant. Die Phantom 3 Professional ist ein Auslaufmodell, welches von einigen Händlern aber noch geführt wird und relativ günstig zu haben ist. Falls du eine extrem kleine Drohne möchtest, welche du sogar über Gestensteuerung fliegen kannst, dürfte die Spark etwas für dich sein. Die Minidrohne richtet sich an Drohnen-Anfänger und überzeugt mit vielen tollen Features. Allerdings ist die Bildqualität nicht berauschend. Zudem verfügt die Spark (*Amazon Affiliate Link) nur über ein Zwei-Achsen-Gimbal wohingegen die anderen Drohnen ein Drei-Achsen-Gimbal eingebaut haben.

Übe das Drohnenfliegen zuerst auf offenem Feld

Egal auf welche Drohne deine Wahl fällt, übe zuerst auf einem offenen Feld, weit weg von Bäumen, Häusern und Menschen. Obschon Drohnen extrem einfach zu fliegen sind (zumindest wenn du ein GPS-Signal hast), solltest du dich zuerst mit dem Flugverhalten vertraut machen und ein Gefühl für die Steuerung bekommen. Starte und Lande ein paar Mal. Übe Richtungswechsel und das Filmen. Dann bist du schon fast bereit um mit der Drohne zu Filmen und zu Fotografieren.

Mach dich mit den Funktionen der Drohne vertraut

Dass Drohnen immer beliebter werden hängt auch damit zusammen, dass die Bedienung immer einfacher wird. Die kleinen Fluggeräte sind gespickt mit Sensortechnologie und würden so manche alte Raumkapsel neidisch machen. Du musst nicht die ganzen Funktionsweisen auswendig kennen. Was ich dir aber anrate ist, dass du die Informationen auf dem Display ablesen kannst. Du solltest stets in der Lage sein zu sagen, wie hoch deine Drohen gerade fliegt, wie schnell sie unterwegs ist, wie heiss das Fluggerät ist, wie viel von der Akkuladung noch vorhanden ist und ob generell alles mit der Drohne okay ist. Zudem lohnt es sich, wenn du dich mit den manuellen Aufnahmefunktionen der Kamera vertraut machst. So holst du das Optimum aus deinen Fotos und Videos heraus.

Beachte die Drohnen-Gesetzte und Reglementierungen

Die rasante Zunahme an Drohnen sorgt dafür, dass sich die Staaten zunehmend Gedanken bezüglich der Regelung des Drohnenflugverkehrs machen. Mache dich mit den landesspezifischen Gesetzen vertraut. Einige südamerikanische Länder wie beispielsweise Peru eignen sich für den Privatpiloten nicht. Zu teuer ist die Einfuhr, zu gross sind die Auflagen. Respektiere die geltende Gesetzgebung und halte dich von Flugplätzen fern. Gleiches gilt für Menschen. Ich persönlich fliege nie in der Nähe von Menschen.

 

Achte auf das Wetter

Ich bevorzuge wunderbares Flugwetter, soll heissen, meine Drohne geht in die Luft, wenn das Regenrisiko sehr gering ist und wenig bis kein Wind herrscht. Auch wenn es Videos gibt, die das Gegenteil beweisen, Drohnen sind nicht für den Einsatz bei Regen oder Schnee ausgelegt. Deshalb meide ich diese Bedingungen. Mit Wind kommen Phantom, Mavic und Spark zwar gut zurecht, jedoch vermeide ich es bei zu starkem Wind zu fliegen. Teilweise verkürzt sich die Flugzeit bei starkem Wind erheblich und ein Restrisiko besteht immer, dass vor allem eine leichte Drohne auf einmal nicht mehr gegen den Wind ankommt. Meine Phantom kämpfte einmal mit starken Winden vor der Küste Norwegens. Die Mavic nahm es mit dem schottischen Pendant auf der Isle of Skye auf. In beiden Situationen war ich froh, die Drohne wieder am Boden zu haben.

Drohnen erobern unseren Luftraum, ob uns dies gefällt oder nicht. Sie ermöglichen uns, die Welt aus einer neuen Perspektive zu zeigen und unseren Content, egal ob Film oder Foto aufzuwerten. Ich habe immer eine dabei und versuche, wann immer es geht, eine Luftaufnahme zu machen. In diesem Blog spreche ich die drei DJI-Typen Phantom, Mavic und Spark an. Drohnen anderer Hersteller kommen nicht zu Wort, da ich diese nicht kenne und selber noch nie geflogen bin. Die DJI Drohnen kann ich jedem mit gutem Gewissen empfehlen. Wenn du mit gesundem Menschenverstand an die Sache heran gehst und die Gesetze beachtest, dann sind Drohnen wundervoll. Behalte einfach immer im Hinterkopf, dass es sich bei diesen Fluggeräten nicht um ein Spielzeug handelt. Es ist eine fliegende Kamera und nicht jede Person mag es, wenn eine solche in der Luft ist. Respektiere also auch dies und habe Spass. Geniess den Flug und generiere schönen Content 🙂

Reist du demnächst nach Peru oder Chile? Hier erfährst du, wie die Drohnenthematik da gehandhabt wird.

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4 Kommentare

  1. Sven sagt:

    Ein guter Beitrag, sehr gut durchdacht. Das üben auf dem offenen Feld hast du recht, jedoch solltest du auch auf jeden Fall die Versicherungen nennen. Das hat mir zumindest damals das Genick gebrochen. Nenn mich eitel, aber seitdem ist das erste was ich mache, nach Versicherungen mich informieren.

    • Stefan sagt:

      Vielen lieben Dank für die Anmerkung.
      Das stimmt natürlich, die Versicherung ist wichtig. Je nach Modell hat man dies auch schon in der Haftpflicht abgedeckt. Eine Abklärung ist auf jeden Fall sinnvoll.

  2. Kim sagt:

    Eine Haftpflicht ist definitiv sinnvoll, ohne wäre es mir einfach viel zu unsicher. Wo kann man diese denn erwerben?

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